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Liebe Leser*innen,

nach einer ereignisreichen ersten Jahreshälfte wird es im Juli etwas ruhiger auf dem HAB-Campus. So bleibt Zeit für einen Blick in unsere aktuelle Newsletter-Ausgabe. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen!

Ihr Team der HAB-Pressestelle

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Abbildung: Julius, 1676–1725. Schabkunst von Cornelis Dusart (1660–1704), verlegt von Jacob Gole, Amsterdam. Aus der Folge „Die 12 Monate“. Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.


Veranstaltungen im Juli

Führung: Dienstagabendführung durch das Zeughaus
7. Juli 2026 Mehr...

Forschungsgespräch: Die Reformation der Frauen – ein Lehrbuchprojekt mit Prof. Dr. Andrea Hofmann (Universität Basel)
8. Juli 2026 Mehr...


HABlog

Eine schwule Oper für den Wolfenbütteler Hof?

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Abbildung: Unbekannter Stecher, David und Jonathan, Radierung, 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts.

Herzog Anton Ulrichs Libretto „Davids und Jonathans Treuer Liebe Beständigkeit“ von 1685

1685 wurde in Wolfenbüttel eine Oper aufgeführt, deren einzigen Inhalt die Liebe zwischen zwei Männern, den biblischen Helden David und Jonathan, bildet.

Ihr Librettist war aller Wahrscheinlichkeit nach Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel. Wie kann man das in einer Zeit und Gesellschaft, in der die gleichgeschlechtliche Liebe und Sexualität als Sünde und Verbrechen verfolgt wurde, verstehen?
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Neue Künstlerbücher im Bestand

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Abbildung 1: Detailansicht des Künstlerbuchs Codex Manesse von Olaf Wegewitz (Foto: HAB)

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Abbildung 2: Doppelseite aus dem Künstlerbuch All right, Death von Beldan Sezen (Foto: HAB)

Abbildung 3: Doppelseite aus dem Künstlerbuch Until We Can See Each Other as Free Human Beings von Erik Ruin (Foto: HAB)

Die Sammlung zeitgenössischer Künstlerbücher der Herzog August Bibliothek ist um mehrere Werke erweitert worden. Zu den Neuzugängen zählen Beldan Sezens All right, Death (2025), Olaf Wegewitz’ Codex Manesse (2025) und Erik Ruins Until We Can See Each Other as Free Human Beings (2024).
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Neuerscheinung aus der Herzog August Bibliothek

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Das Pietistische Empire -
Expansive Frömmigkeit und Emotionspraktiken im Unterstützernetzwerk der Indienmission von Ulrike Gleixner.

Diese Studie folgt dem komplexen Wirken des breitgespannten Unterstütz-ungsnetzwerkes der Dänisch-Englisch-Halleschen Südindienmission. Unter mikrohistorischer Lupe wird das deutschsprachige Missionsnetz in seiner Expansionsphase von 1730 bis 1770 betrachtet:

Welche gesellschaftlichen Schichten agierten in dem Netz, warum entschlossen sich Personen zu spenden, welche Position nahm das Hallesche Waisenhaus in der trilateralen Organisation ein und welche Rolle spielten Emotionspraktiken in der Kommunikation?
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HAB gehört

Ein Fürst schreibt Geschichte: Christian II. und sein Tagebuch

Im Gespräch mit Dr. Alexander Zirr

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Abbildung: Dr. Alexander Zirr (Foto: HAB)

In dieser Folge von HAB gehört widmen wir uns einem außergewöhnlichen Selbstzeugnis: den Tagebüchern des Fürsten Christian II. von Anhalt-Bernburg (1599–1656). Über mehrere Jahrzehnte hinweg hielt er seine Erlebnisse, Beobachtungen, Gedanken und Träume fest – auf mehr als 17.000 handschriftlichen Seiten.

Zu Gast ist Dr. Alexander Zirr, der sich seit über zehn Jahren mit Christian II. und seinen Aufzeichnungen beschäftigt. Gemeinsam sprechen wir über den Menschen hinter den Tagebüchern, seinen Alltag zwischen Politik, Hofleben und Krieg sowie über die Besonderheiten dieser einzigartigen Quelle. Außerdem hören wir ausgewählte Passagen aus den Originalaufzeichnungen und erfahren, welche Einblicke sie in die Lebenswelt des 17. Jahrhunderts ermöglichen.

Hier geht es zur aktuellen Folge.



Herzog August Bibliothek| Lessingplatz 1| 38304 Wolfenbüttel| Deutschland| presse@hab.de
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