HAB-Logo

Liebe Leser*innen,

die Tage werden wieder kürzer und der Sommer neigt sich langsam dem Ende zu. „So sinkt denn mit ihr das Glück meines Lebens auf ewig hinab“, heißt es in der Inschrift des Kupferstichs von W. Jury auf unserem Titelbild. Ganz so düster gestimmt möchten wir den September allerdings nicht begrüßen und wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre unseres Newsletters!

Ihr Team der HAB-Pressestelle

Sample product

Abbildung: Frau im Sonnenuntergang, 1776–1825. Radierung und Kupferstich von W. Jury. Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel.


Veranstaltungen im September

Führung: Dienstagabendführung durch das Zeughaus
01. September 2026 Mehr...

Forschungsgespräch: Vier Wachen – von wem? Zur Varianz eines mystischen Traktats (u.a. in Cod. Guelf. 151 Noviss. 4°) - mit Henrike Manuwald (Universität Göttingen)
02. September 2026 Mehr...

Inklusive Lesung: Lesereise – 200 Jahre Brailleschrift: 25 Gedichte
10. September 2026 Mehr...

Führung: Auf den Spuren von Gotthold Ephraim Lessing. Führung durch das Lessinghaus zum Tag des offenen Denkmals
13. September 2026 Mehr...

Lesung: „So muß ich auch einen sichern Entschluß fassen.“ Eva König. Briefe an Gotthold Ephraim Lessing - mit Kathrin Reinhardt im Rahmen der Wolfenbütteler Kulturnacht
19. September 2026 Mehr...

Lesung: „Punschapostel“, Dichter, Gelehrter: Justus Friedrich Wilhelm Zachariä zwischen Großem Weghaus und Collegium Carolinum - mit Susanne Maierhöfer und Cord-Friedrich Berghahn
24. September 2026 Mehr...


Kulturnacht 2026 an der HAB

„So muß ich auch einen sichern Entschluß fassen.“

Sample product
Abbildung: Portrait Kathrin Reinhardt (Foto: Kathrin Reinhardt)

Verantwortung, Ungewissheit, Liebe – was erzählt Eva König von sich selbst? Im Rahmen der Wolfenbütteler Kulturnacht laden die Herzog August Bibliothek und die Lessing-Akademie zu einer literarischen Lesung aus den Briefen Eva Königs an Gotthold Ephraim Lessing ein. Die Schauspielerin Kathrin Reinhardt verleiht Eva König eine Stimme und richtet den Blick auf eine Persönlichkeit, die lange im Schatten ihres Mannes stand. Mehr...


Schenkung: Graphiken von Daniel Chodowiecki

Sample product

Abbildung: Die neuen graphischen Blätter Daniel Chodowieckis in der Sammlung Deutscher Drucke (Foto: HAB)

Die HAB hat 65 Graphiken von Daniel Chodowiecki (1726–1801) als Schenkung aus dem Besitz der Familie von Campenhausen übernommen. Die neuen Blätter ergänzen den bereits umfangreichen Bestand der HAB von rund 600 Chodowiecki-Graphiken und eröffnen spannende weitere Einblicke in das Werk des bedeutenden Illustrators und Kupferstechers.


Ausgepackt – Neue Künstlerbücher der HAB

Die Künstlerbuchsammlung der HAB wächst stetig: 1955 vom Direktor Erhart Kästner mit Werken großer französischer Maler begründet, wird sie bis heute kontinuierlich um aktuelle künstlerische Positionen erweitert. In unserer neuen Reihe „Ausgepackt“ stellen wir Ihnen auf unserem Instagram-Kanal eine Auswahl dieser Neuerwerbungen vor.

Sample product
Sample product

Wir sprechen über das zugrundeliegende Thema, die Materialität und Technik, die Künstler*innen und darüber, was das Künstlerbuch so besonders macht. Gestartet ist die Reihe mit dem Künstlerbuch All right, Death von Beldan Sezen und 26.928 (Schlaf) von Stefan Gunnesch. Während die in New York lebende Künstlerin Beldan Sezen sich in All right, Death mit dem jahrelangen psychischen Leiden einer Freundin auseinandersetzt und den Kampf zwischen Leiden und Lebenskraft visualisiert, führt Stefan Gunnesch die Betrachter*innen in seinem Künstlerbuch 26.928 (Schlaf) durch die unterschiedlichen Schlafphasen. Je weiter man blättert – und je tiefer der Schlaf wird –, desto surrealer wirken die Bildkompositionen. Der Titel bezeichnet dabei die durchschnittliche Dauer einer Nachtruhe gemessen in Sekunden.
Sie wollen mehr über beide Künstlerbücher erfahren? Dann schauen Sie gerne auf unserem Instagram-Kanal vorbei!


Doktorand*innenstipendien an der HAB – jetzt bewerben!

Noch bis zum 1. Oktober 2026 können sich Doktorand*innen aus historisch ausgerichteten Disziplinen für ein Forschungsstipendium an der Herzog August Bibliothek bewerben. Die Dr. Günther Findel-Stiftung und die Rolf und Ursula Schneider-Stiftung ermöglichen Forschungsaufenthalte in Wolfenbüttel von zwei bis zehn Monaten. Voraussetzung ist, dass für das Dissertationsprojekt die intensive Arbeit mit den Beständen der HAB erforderlich ist.

Neu: Dank der Unterstützung der Anna Vorwerk-Stiftung wurde der monatliche Förderbetrag um 150 Euro erhöht.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Ein überraschender Fund vor der Bibliotheca Augusta

Bei den Bauarbeiten im Rahmen der Brandschutzsanierung der Bibliotheca Augusta wurde Anfang August überraschend altes Mauerwerk entdeckt. Ein kurzfristig hinzugezogenes Archäologenteam hat den Fund teilweise freigelegt, fotografisch erfasst und dokumentiert. Auf Grundlage der Aufnahmen wird derzeit ein digitaler Plan erstellt. Um was es sich bei dem Mauerwerk handelt, wird noch fachlich geprüft. Nach aktuellem Stand könnte es sich um Überreste eines historischen Mühlengrabens handeln.
Sample product
Abbildung: Altes Mauerwerk vor der Bibliotheca Augusta (Foto: HAB)

HABlog

Alles zu Nutzen. Ein Erfahrungsbericht zur Aufbereitung von Forschungsdaten im FAIR Data Fellowship der NFDI4Memory

Sample product

Abbildung: Illustration aus Joachim von Sandrart: Iconologia Deorum. Nürnberg / Frankfurt a. M. 1680, o.P.

Im 17. Jahrhundert verwies die Fruchtbringende Gesellschaft mit der Devise „Alles zu Nutzen“ auf ihr Streben danach, alles Vorhandene vollständig und ohne Verlust zu verwenden. Auf Forschungsdaten übertragen bedeutet das, alles, was im Forschungsprozess anfällt und nachnutzbar erscheint, dafür bereitzustellen.

Zum Blogbeitrag von Dr. Constanze Keilholz...


HAB gehört meets HAB gelesen

Sample product

Abbildung: Portrait Yade Yasemin Önder (Foto: Julia Sellmann)

Yade Önder liest Anti Müller

Was bleibt vom Feminismus, wenn es um Liebe, Fortpflanzung und Macht geht? In Anti Müller, das auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2026 steht, nimmt Yade Yasemin Önder die Widersprüche moderner Beziehungen und eines vermeintlich aufgeklärten Kulturbetriebs in den Blick. Die Lesung fand am 18. Juni im Lessinghaus der Herzog August Bibliothek statt und wurde für den Podcast aufgezeichnet.

Hier geht es zur aktuellen Folge.


Herzog August Bibliothek| Lessingplatz 1| 38304 Wolfenbüttel| Deutschland| presse@hab.de
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen möchten, können Sie ihn hier abbestellen.